AOK 7 - KVA B - KVGr Saint-Renan
Die Küstenverteidigungsgruppe Saint-Renan deckte die Nordseite der Zufahrt zum Hafen von Brest, sowie die nördlich davon gelegenen Strände, die für eine mögliche Landung in Frage gekommen wären. Entlang der Zufahrt zum Hafen sind zahlreiche Batterien errichtet worden, wobei die schon über Jahrhunderte erbauten Festungen einbezogen und erweitert wurden.
  
Stp. Le Conquet (Re 41 - Re 54)  
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Stp. Kerlouchouan (Re 99 - Re 103  
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Stp. Kermorvan (Re 104 - Re 118)  
Der Stützpunkt Kermorvan auch Panzerwerk Kermorvan genannt setzt sich aus den Positionen Re 104 bis Re 118 zusammen, wobei einige dieser Positionen nicht mehr umfassen als ein einzelnes Bauwerk.

Auf der Halbinsel wurden errichtet:
Re 104 - 505, Vf 58c, Tobruk für schweren Granatwerfer
Re
105 - 634
Re 106 - 628, 2x Vf 58c
Re 107 - 2x 601, Vf 58c
Re 108 - 637a
Re 109 - Vf 58c
Re 110 - VG für MG
Re 111 - 515, Vf 58c
Re 112 - 2x VF Schartenstand
RE 113 - 505, 628, 3x Vf 58c
Re 114 - 628, 3x Vf 58c
Re 115 - 637a
Re 116 - 635, 2x Vf für MG, Vf 58c
Re 117 - 622, 3x Vf 58c, Tobruk für schweren Granatwerfer
Re 118
- 638
  
Re 302 - Leitstand der Batterie Graft Spee
Dieser nur aus dem Leitstand der Batterie Graf Spee und der Nahverteidigung bestehenden Stützpunkt überragt noch heute die Wiesen und Felder rings herum. Der hier erbaute Leitstand für schwere Marinebatterien Typ S 414 ist somit nach wie vor von weither sichtbar. 

Der Leitstand wurde im Jahr 2017 zu einem Museeum umgestaltet und ist heute zu besichtigen. 
   
Re 303 - Batterie Graf Spee
Diese aus drei 28 cm bestehende Batterie bildete mit der bei Batterie Point du Grand Gouen bei Camaret die weitreichende Artilleriesperre für die Zufahrt nach Brest. Von den drei Geschützen standen zwei in offenen Bettungen eines hingegen war bereits in einem Schartenstand, einer Sonderkonstruktion unter gebracht. Neben dem Geschützbunker befinden sich zahlreiche Bauwerke auf dem ehemaligen Batteriegelände, das heute landwirtschaftlich genutzt wird. So dient z.B. der Geschützschartenstand als Pferdestall. 
   
Re 305 - Batterie Holtzendorf
Dies nahe dem Pointe St. Mathieu errichtete Batterie bestand aus vier Bunker für 15 cm SKC/28 Geschütz, die von hier aus die Zufahrt nach Brest decken sollten. Die Bunker waren als Sonderkonstruktionen gebaut und sind heute verschlossen. Als Leitstand diente der Batterie einen Marineregelbau des Typs M 150. Hinzu kam die einzige nach einem Regelbauentwurf der Marine erbaute Seezielleuchtstelle vom Typ M 182.
   
Flak Batterie Anika  
Die Flakbatterie Anika schließt sich nördlich an das Areal der Batterie Holtzendorf an und verfügte über 3 Marineregelbauten des Typs FL 243a sowie einen B-Stand in Vf Ausführung.
      
Re 309 - Batterie Toulbrouch
Die mit vier Geschützen in Heeresregelbauten des Typs 671 ausgestattete Batterie Toulbrouch wurde auf dem Gelände des alten französischen Forts Grand Minou aus dem Jahre 1881 errichtet. Das noch bis ins 21 Jahrhundert hinein als Übungsplatz und Schießbahn genutzt Gelände besteht aus einer ganzen Reihe über und neben einander gebauter Befestigungsanlagen aus den verschiedensten Epochen des Festungsbaus.