AOK 7 - KVA B
 
Die Verantwortlichkeit im Küstenverteidigungsabschnitt B des Armeeoberkomandos 7 erstreckte sich von Porz a Stréat im Osten entland der Nordwest-Küste der Bretagne bis nach Goulit ar Guer südlich von Crozon. Abgesehen vom wichtigen Hafen in Brest war der Bereich eher schwach verteidigt, da die vielen Felsen und kleinen Inseln eine großangelegte Landung unwahrscheinlich machten. So finden sich im Bereich der KVGr Aber Wrac'h kaum Geschützbatterien, man beschränkte sich vielmehr auf die Deckung der Stränge mit flankierenden Stützpunkten. Stärker bewaffnet ist der Bereich von Saint Renan, denn einige der dortigen Strände hatte man schon vor Jahrhunderten als Einfalltore nach Brest erkannt. Die enge Zufahrt nach Brest war seit jeher stark befestigt und so verteilen sich auch die Stützpunkte des Atlantikwalls auf beiden Seiten der Zufahrt un nutzten dabei oft französiche Standorte.
  
KVGr Aber Wrac'h
Der Bereich der KVGR Aber Wrac'h umfasst den Küstenbereich nördlich von Brest zwischen Plouescat im Osten und Penn ar Créac'h im Westen.
 
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KVGr Saint-Renan
Die Küstenverteidigungsgruppe Saint-Renan deckte die Nordseite der Zufahrt zum Hafen von Brest, sowie die nördlich davon gelegenen Strände, die für eine mögliche Landung in Frage gekommen wären. Entlang der Zufahrt zum Hafen sind zahlreiche Batterien errichtet worden, wobei die schon über Jahrhunderte erbauten Festungen einbezogen und erweitert wurden.

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KVGr Brest
Der Bereich der Küstenverteidigungsgruppe Brest erstreckt sich vom Phare du Petit Minou im Westen bis zum  pointe de l'Armorique im Südosten und umfasst den gesamten Bereich der zu Festung erklärten Stadt. Kern des Gebietes ist der Tiefwasserhafen der damals den Schlachtschiffen und Ubooten als Stützpunkt diente. Dort wurde auch der großet der deutschen Ubootbunker errichtet.
 
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KVGr Camaret
Der Bereich der Küstenverteidigungsgruppe Camaret erstreckt sich über die Halbinsel Crozon an derem westlichen Ende die Namensgebende Kleinstadt liegt. Mit nur ca. 4 km Entfernung zum Zentrum von Brest liegt der Pointe Espagnoles im Nordosten und verengt hier die Zufahrt zum Hafen und bieldet zusammen mit den Geschützen am Pointe de Portizic die letzte Sperre vor den Hafenanlagen. Im Westen bei Camaret hingegen liegen die großen Batterien und decken die Einfahrt.

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