AOK 15 - KVA B  
Der Küstenverteidigungsabschnitt B in Frankreich ersteckt sich von der Grenze zu Belgien, mit dem ehemals französischen Stützpunkt Anna, entlang der Küste zur Festung Dünkirchen mit ihren wichtigen Hafen. Westlich der Hafenstadt ersteckt sich der Küstenverteidigungsabschnitt weiter vorbei an der Vauban Festung Gravelines bis vor die Tore von Calais mit der Batterie Waldam.
   
Freie Küste
Der Abschnitt Freie Küste erstreckt sich von der Grenze zu Belgien bis vor die Tore der Festung Dünkirchen. Am Strand finden sich zahlreiche Stützpunkte und Widerstandsnester. Im Hinterland wurden zudem mehrere Batterie errichtet die die Strände bei einer möglichen Landung hätten unter Feuer nehmen sollen. Hier zeigt sich die grundlegend unterschiedliche Strategie der Truppenteile. Während die Marine ihre Batterien direkt an der Küste errichteten, wie etwas die Marine Küstenbatterie Malo Terminus, baute das Heer im Hinterland um die angelandeten Truppen auf dem Strand bekämpfen zu können.

   
Festung Dünkichen
Dünkirchen war früh im zweiten Weltkrieg zum Synonym der Niederlage des Britischen Expeditionsheeres geworden, dass hier von den deutschen Truppen in einem kleinen Areal zusammen gedrängt worden war und unter zurücklassung seiner Ausrüstung auf die Insel zu entkommen versuchte. Im Lauf des Krieges wurde der wichtige Hafen zu einer Festung ausgebaut. Heute isnd viele der Anlagen durch die Entwicklung des Hafens nach dem zweite Weltkrieg zerstört worden.
 
Freie Küste
Dieser Abschnitt Freie Küste schließt sich im Westen an die Festung Dünkirchen an und reicht bis an den Stadtrand von Calais. Da man in der Region am Pas de Calais die Landung der Alliierten Truppen erwartetet ist in diesem Bereich die Verteidigung in der Tiefe gestaffelt angelegt.