AOK 7 - KVA A1 - KVGr Rance - KVUGr Festung St. Malo
 
Der Bereich des Festung St. Malo umschließt die Stadt in weitem Umkreis, vom Fort de la Varde im Osten über Le Port Saint-Hubert im Süden bis Saint-Briac-sur-Mer im Westen. Zum Festungsbereich gehörten zudem die vorgelagerten Inseln von denen die Ilé de Cézembre die schwerten Kämpfe erlebte.
  
Ra 109 - Point de la Varde 29x
Auf dem Gelände der aus der Zeit von Vauban stammenden Festung wurde unter Generals Séré de Riviéres eine Küstenbatterie errichtet, die wiederum von den deutschen Besatzungstruppen zusammen mit der Vaubanfestung im Krieg überbaut wurde. Heute ist das Gelände zwar aus Gründen der Renaturierung eingezäunt, jedoch bekommt man schon vom Spazierweg entlang der Anlage einen Eindruck von den hier verbauten drei Epochen Festungsbau.
  
Ra 117 - St. Malo 3x
Ra 117 betseht nur aus einem einzelnen Tobruk des Tys Vf 67, der den Zugang zur Ile de Grand Be schützt zusammen mit einem VF MG Stand auf der Insel schützte.
   
Ra 120 - Rance Mündung 2x
Dieser der Citadelle von St. Malo gegen über gelegene Bunker deckte mit den Anlagen in St. Malo die Zufahrt in die Rance.  
   
Ra 143 - St. Lunaire 4x
Dieser etwas ungewöhnlich aufgebaute Stützpunkt befindet sich bei St. Lunaire, Plage de Longchamps nahe Dinard und wurde von zwei Regelbauten (einem vom Typ 667 sowie einem Typ 105c) gedeckt.
 
   
Ra 145 - Pointe de la Garde Guérin 14x
Dieser auf einer Landzunge errichtete Stützpunkt war mit diversen Bunkern, darunter einem Heeresregelbau des Typs 120a (Artilleriebeobachter), diversen, modifizierten Schartenständen, sowie Scheinwerfer und Nahverteidigung ausgestattet.

 
   
Ra 145a - Les Tertres 5x
Diese auf einer kleinen Landzunge gelegene Stützpunkt bestand einst aus einem Heeresregelbau des Typ 105d (MG Kasematte), einer Gruppenunterstand des Typs 501 sowie einer offenen Bettung mit Haube. Beide Geschütze konnten somit nur in Richtung Osten wirken.

 
   
Ra 155 6x
Dieser westlich der Rance auf dem Gelände eines Busdepots gelegene Stützpunkt ist nur bedingt zugänglich. Lediglich einer der vier Regelbauten des Typ 611 ist zugänglich, die anderen liegen eingezäunt und zum Teil überwuchert innerhalb des Firmengeländes.


 
   
Ra 157 10x
Dieser östlich des kleinen Ortes La ville És Quelmés einem Teil von Saint-Lunaire gelegene Stützpunkt bestand aus vier Reschützschartenständen des Typs 669 mit Schussrichtung Nord-Ost. Heute liegen die Bunker innerhalb oder überwuchert neben verschiedenen Pferdekoppeln und sich daher nicht frei zugänglich.
   
Ra 230 - Fort de la Cite d'Aleth 67x
In St. Malo wurde die alte Citadelle von Vauban in den Ausbau der Stadt zur Festung einbezogen und daher an vielen Stellen mit Bunkern, Panzertürmen und Flakbettungen verstärkt. Beim Angriff auf die Stadt im August 1944 wurde um die Zitadelle hart gekämpft. Die Hauptangriffsrichtung war von der Altstadt und dem Hafen kommend, was man an den von dieser Richtung zerschossenen Panzertürmen erkennen kann. Keine der Panzerkuppeln hat den Geschossen der alliierten PaK stand halten können, sie alle weisen Durchschläge auf.


 
   
Ra 236/I 5x
Dieser heute vollkommen überwucherte Stützpunkt bestand aus einem Regelbau des Typs L 410A, sowie zwei VF-Bauten des Typs Vf2a mit aufgesetzter Flakbettung. Auffällig ist der Gedenkstein am südlichen VF 2a mit der Inschrift Kreigsjahr 20.9.42.


 
   
Ra 276 - Ile Grand Bé 4x
Auf der Ile Grand Bé zeugen heute nur noch Trümmer von der eistigen Batterie. Ingesamt waren auf der Insel vier Geschützbettungen des Typs M 158 mit Haube, eine Feuerleitstand des Typs M 162a, eine Vf Munitionsbunker, eine offene Bettung für ein 7,5 cm Geschütz, eine Bettung für Flak und ein MG-Schartenstand errichtet worden. Einzig der Vf Schartenstand der in Richtung der Altstadt den Zugang sicherte ist noch in seiner Struktur erkennbar.
   
Ra 277 - Ilé de Cézembre 6x
Auf der vor St. Malo gelegenen Insel Cézembre hatte man ebenfalls eine Artilleriebatterie stationiert. Diese versuchte sich bis zum Schluss zu verteidigen, wurde jedoch durch Fliegerangriffe und Beschuss in harten Kämpfen komplette zerstört. Heute befindet sich auf der Insel zwar ein Ausflugsrestaurant, die alten Atlantikwall-Anlagen liegen jedoch in einem Vogelschutzgebiet und können nicht betreten werden. 

An schweren Bauwerken wurden auf der Insel erstellt:
1x M 157 - Leitstand für mittlere und schwere Batterie
2x 635 - Doppelgruppenunterstand am Vorderhang
1x M 158 - Bettung für leichte Geschütze

5x 622 - Doppelgruppenunterstand
6x S 302 - Munitionsauffüllraum
6x Offene Bettung für 19,4 cm Geschütz

 
 
Ra 281 2x
Diese südlich von La Cite gelegen Position verfügte über einen modifizierten Kleinstschartenstand des Typs 667 mit Schussrichtung West auf die Mündung der Rance sowie über einen Luftschutzbunker.