Die Regelbauten der Teilstreitkräfte

Man möchte meiner Regelbauten seien aufgrund der Vereinfachung von Planung und Ausführung entwickelt worden, doch diese den Regelbauten zu Grunde liegenden Auffassung wurde durch die relativen Unabhängigkeit der einzelnen Teilstreitkräfte unterlaufen.
So kam es bei der Planung der Regelbauten zu gewissen Parallelentwicklungen, die sich in verschiedene Regelbauten mit letztendlich gleicher Bestimmung manifestieren. Somit wurde die Einfachheit und Effizienz des Regelbauprogramms in unterlaufen.
Hinzu kam die unterschiedliche Auffassung der Teilstreitkräfte über die beste Lage von Batterien. Während des Heer die möglichen Landungsstrände unter Beschuss nehmen wollte, war es der Marine daran gelegen schon die anlaufenden Boote beschießen zu können. So bauten die Einen einige Kilometer im Binnenland, die Anderen hingegen direkt an der Küste.
Als weiteres Problem kam hinzu, dass den deutschen Truppen nicht genug Material zur Verfügung stand. So wurden Festungsteile aus den Grenzbefestigungen der  tschechischen Republik ausgebaut, ebenso wurden Teile aus dem Maginotlinie am Atlantikwall eingesetzt. Dieser Mix an Waffen und Einbauteilen führte dazu, dass sich heute ein solche Vielzahl verschiedener Bunker entlang der Nord- und Westküste Frankreichs findet.

Die nachfolgend aufgelisteten Regelbauten sollen einen kleinen Überblick über die Bauwerke der Teilstreitkräfte geben. Die Überblick ist noch weit von einer Vollständigkeit entfernt, doch ist mehr als 60 Jahr nach ihrer Errichtung eine Bestimmung der, oftmals gesprengten oder von Sand bedeckten, Bauwerke nicht ganz leicht.

Unter der Angabe "Bekannte Stellungen" sind nicht alle mir bekannten Standorte verzeichnet. Hier sind Stellen angegeben, die für Besucher frei zugänglich sind.